» Spielplan Frauen-Weltmeisterschaft 2017  
Nach dem Ausscheiden der DHB-Mannschaft kann die aktualisierte Liste der DHB-Länderspiele der Frauen hier heruntergeladen werden. Verzeichnet sind neben allen Hallen-Länderspielen der DHB-Frauenauswahl seit 1952 auch die 26 Feldhandball-Länderspiele und die entsprechenden Bilanzen.

Die entsprechende aktuelle Aufstellung der Männer-Länderspiele folgt in Kürze.
» DHB-Länderspiele Frauen 1952 - 2017 (pdf, 475 kB)

Weltmeisterschaft der Frauen 2017 01.-17.12.2017
Vom 01. Dezember an wird die XXIII. Frauen-Weltmeisterschaft in insgesamt sechs deutschen Städten (Oldenburg, Bietigheim-Bissingen, Trier, Leipzig, Magdeburg und Hamburg) ausgetragen. Das Finale findet am 17. Dezember in Hamburg statt. Nach den Turnieren von 1965 und 1997 ist es bereits die dritte Hallen-WM in Deutschland, wobei die WM 1965 die erste Frauen-Weltmeisterschaft war, die tatsächlich in überdachten Hallen ausgetragen wurde. Die beiden vorherigen Turniere in Jugoslawien bzw. Rumänien waren im Freien auf dem Kleinfeld gespielt worden. Bei den beiden bisherigen Heimturnieren landete das DHB-Team am Ende jeweils auf den dritten Rang, womit die Hälfte aller Mediallen bei Heim-WM gewonnen wurden, denn außer diesen beiden konnten die DHB-Frauen bei den bisherigen 20 WM-Teilnahmen neben dem in Norwegen gewonnenen Titel von 1993 bislang nur eine weitere Bronzemedaille (2007) einheimsen. Die Spielbilanz der DHB-Frauen bei Weltmeisterschaften beläuft sich insgesamt auf 81 Siege, 6 Remis und 51 Niederlagen aus den bisherigen 138 Spielen. Die DHB-Mannschaften gewannen alle ihre bisherigen WM-Spiele, die in die Verlängerung gingen. Neben den beiden Bronzekämpfen 1961 und 1997 mussten das Finale 1993 sowie das Spiel um den fünften Platz 1971 verlängert werden.

Die Bilanz der DHV-Frauen war deutlich erfolgreicher. Sie errangen ebenfalls vier Medaillen, benötigten dafür aber nur sieben Turnierteilnahmen. Drei Titel (1971, 1975 und 1978) und eine Bronzemedaille (1990, eigentlich schon als "zweite DHB-Auswahl" errungen, da weder dir DDR noch der DHV zum Zeitpunkt des Turniers noch existierten) standen am Ende in der Bilanz. Die Spielbilanz der DHV-Auswahl summiert sich auf 45 WM-Spiele mit 33 Siegen, 6 Unentschieden und 6 Niederlagen. Kein WM-Spiel der DHV-Auswahl wurde verlängert.

Summiert kommen die deutschen Frauen-Nationalmannschaften also auf vier goldene und vier bronzene Medaillen in der Halle. Hinzu kommen jeweils eine silberne (1956) und eine bronzene (1960) Medaille bei den Großfeld-Weltmeisterschaften, wobei die Bronzemedaille 1960 mit einer Gesamtdeutschen Mannschaft von DHB und DHV errungen wurde.

Die Titelkämpfe werden zum 20. Mal in Europa ausgetragen. Lediglich die Turniere 1990 (Südkorea), 2009 (VR China) und 2011 (Brasilien) fanden nicht in der "alten Welt" statt. Die nachfolgende Weltmeisterschaft 2021 wird im japanischen Kumamono, und damit zum dritten Mal in Asien ausgetragen werden. Als Gastgebernation hat die DHB-Mannschaft nicht unbedingt einen Heimvorteil zu erwarten. Erst vier Mal gelang einer gastgebenden Nation der Titelgewinn: Rumänien 1962, Jugoslawien 1973, Norwegen 1999 und Russland 2005.

Ganz vorne stehen die deutschen Frauen im Ranking der besten Torschützinnen. Viermal ging die Torjägerkrone an DHB-Spielerinnen, dabei zweimal (1999 und 2007) an Grit Jurack, die sich damit als bisher einzige Spielerin mehrfach in die Liste eintragen konnte. Auch Nadine Krause (2005) und zuletzt Susann Müller (2013) konnten sich als beste Turnierschützinnen auszeichnen. Die meisten Treffer bei einer WM überhaupt verzeichnet die gebürtige Serbin Bojana Radulovics, die beim Turnier 2003 in Kroatien 97 Mal für ihre Wahlheimat Ungarn einnetzen konnte, davon 40 Mal von der Siebenmetermarke, was ebenfalls WM-Rekord bedeutet. Die meisten Tore aus dem Feld heraus gelangen Grit Jurack bei der WM 2007 mit 76 Treffern. Nur drei Mal bei den bisherigen 22 Turnieren stellte der Weltmeister auch die beste Torschützin. Nach der WM-Premiere 1957, bei der Pavla Bartkova mit der Tschechoslowakei gewann und 1973, als Mara Torti mit ihrer Mannschaft Weltmeister im eigenen Land wurde, gelang zuletzt der UdSSR-Spielerin Natalya Morskowa bei der WM 1986 das "Double".
» Spielplan Frauen-Weltmeisterschaft 2017 | » Alle Weltmeister | » Alle WM-Platzierungen von 1957 bis 2015

Archive Oberliga und DHB-Pokal U 12.10.2017
Die Daten der Oberligen der Männer und Frauen aus der abgelaufenen Saison 2016/17 wurden den jeweiligen Archiven hinzugefügt. Damit einhergehend sind die "Ewigen Tabellen" und Statistikabfragen für die vierte Liga ebenfalls auf dem neuesten Stand gebracht worden. Im Oberligabereich Nordrhein wurde eine neue Archivabteilung für die Regionalliga Nordrhein eingeführt. Die dort jetzt als fünfte Ligen ausgetragenen Oberligen Niederrhein und Mittelrhein werden in den Archiven behandelt wie die übrigen Landesligen auf Level Fünf. Die bundesweiten Ligen waren bereits vor einigen Wochen auf den neuen Stand gebracht worden.

Für die Männer-Oberliga Hessen konnten viele detailliertere Tabellen (mit Spielbilanzen und Torverhältnissen) für die zweigleisigen Jahre von 1981 bis 2000 und die meisten Endspielresultate aus dieser Phase hinzugefügt werden. Zudem konnten die Spielergebnisse der vorherigen eingleisigen Oberliga als dritthöchster Spielklasse von 1971 bis 1981 komplettiert und bilanziert werden. Da die Punktbilanzen der Oberliga Hessen seit ihrer Einführung im Jahr 1971 somit komplett sind, konnten mehrere neue Ewige Tabellen erstellt werden, die im Archiv dieser Oberliga zum Abruf bereit stehen.

In den beiden Archiven zum DHB-Pokal werden nun nach und nach die bestehenden Lücken der 1990er/2000er Jahre gefüllt. Bei den Frauen sind fast alle Spielzeiten mit den Begegnungen mindestens ab dem Achtelfinale hinterlegt (außer 1995/96) und bei den Männern werden die offenen Spielzeiten derzeit mit den Spielen ab der Runde der letzten 32 gefüllt. Die früheren Runden werden später hinzugefügt werden.
Archive: » Oberliga Männer | » Oberliga Frauen | » DHB-Pokal Männer | » DHB-Pokal Frauen

Meisterlisten im pdf-Format 05.09.2017
Eine Gesamtliste aller jemals ermittelten Deutschen Meister in Feld- und Hallenhandball kann hier heruntergeladen werden. Sie umfasst die Meisterschaften aller Altersklassen im Deutschen Reich, in der Bundesrepublik und in der DDR von 1921 bis 2017. Update: in einer neuen Version sind auch die Pokalsieger verzeichnet. [05.09.2017, 23:30 Uhr]

Außerdem gibt es eine um die Endspiele von 2017 aktualisierte Liste aller Endspiele um die Jugendmeisterschaften des DHB.
» Meister- und Pokalsiegerliste Stand 2017 [pdf, 146 kB] | » Endspiele DM Jugend Stand 2017 [pdf, 63 kB]